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Bei der Loreley entsteht ein Kunst-&- Literatur- Pfad
01-04-10 10:27
Alter: 155 days

Ein Projekt des KULT-UR-INSTITUTs e. V. im Rahmen des Kultursommers Rheinland-Pfalz
 |   Trafen sich am 19. März zur ersten gemeinsamen KLP-Begehung:
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Das Motto des Kultursommers 2010 „Über Grenzen“ hat die Künstlerinnen Petra Dutiné und Sylvia Catharina Hess dazu angeregt, ein Kunstprojekt ins Leben zu rufen, das es in dieser Art an der Loreley noch nicht gegeben hat: den Kunst-&- Literatur- Pfad Loreley (KLP).
Einer der schönsten Abschnitte des Rheinsteigs wird im Kultursommer 2010 um eine Attraktion reicher. Neun Künstlerinnen und Künstler gestalten den Abschnitt zwischen Loreley-Besucherzentrum und Block Loreley mit Skulpturen, Land- und Street-Art sowie Installationen: Paul Müller-Brand, Ferdinand Merkens, Edgar Müller, Johannes Bender, Stephan Guber, Corinna Krebber, Petra Dutiné, Sylvia Catharina Hess und Bosuk Lee, die als ausländische Gastkünstlerin aus Seoul, der Hauptstadt Südkoreas, an den Rhein kommt.
Nicht nur Bosuk Lee überwindet Grenzen, um mit den deutschen Kunstschaffenden zusammenzuarbeiten. Alle Beteiligten sind aufgerufen, in ihren Arbeiten eine Beziehung zwischen bildender Kunst und Literatur herzustellen und damit über die Grenzen einer Kunstsparte hinauszugehen.
Der Kunst-&- Literatur- Pfad Loreley wird am 4. Juli an der KLP-Station 4 feierlich eröffnet. Musik, Lesungen, von den Künstlerinnen und Künstlern geführte Wanderungen zu den 17 Ausstellungsstationen und Weinverkostungen der Winzergenossenschaft Bornich werden im Juli und August an mehreren Wochenenden stattfinden. Mehrere Schriftstellerinnen und Schriftsteller werden an unterschiedlichen Plätzen aus ihren Werken lesen. Auch Lesungen aus „klassischen“ literarischen Texten sind vorgesehen. Am 1. August wird die Band „Traumhaus“ ein Konzert geben. In den Songtexten dieser Gruppe geht es ebenfalls um Grenzüberschreitungen.
Der KLP ist ein Kunstprojekt, das auf Dauer angelegt ist. Die Kunstwerke werden ein Jahr lang an ihren Plätzen bleiben. In jedem Sommer sollen neue Künstlerinnen und Künstler dazukommen, und jedes Jahr wird ein Gast aus dem Ausland eingeladen. So verändert sich der Weg jedes Jahr und bietet immer wieder Anreize zur erneuten Erkundung.
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